Dass sie wütend sein darf, weiß sie erst seit Kurzem

 

Mir fällt ein 2014 im Styria-Verlag erschienenes Buch in die Hände: „Zeitreise Kärnten“ Untertitel: „Ein Lesebuch zur Geschichte des Landes.“

Ich lese den Klappentext. In Ungeduld reiße ich die Schutzhülle vom Buch. Schlage nach dem Inhaltsverzeichnis.

Wut. Zorn. Enttäuschung. Verärgerung. Ich lasse das Buch liegen. 

Tags drauf google ich danach, der Pressetext lautet:

„Zeitreise Kärnten – Ein Lesebuch zur Geschichte des Landes.“ von Martin Marktl.

Die erzählerische Reise nimmt in der Altsteinzeit ihren Ausgang und führt bis in die Gegenwart. Wie lebten Kelten, Römer, Karantanen? Wie erging es den Menschen, die sich im Mittelalter mit Hungersnöten, Heuschrecken und der Pest plagen mussten? Und welche Auswirkungen hatten die Einfälle der Türken, Ungarn oder Franzosen? Die Geschichte des Landes Kärnten ist äußerst gut erforscht. Engagierte Archäologen und Historiker haben in den vergangenen Jahrhunderten die Ereignisse in einer Weise dokumentiert, die fast keine Fragen offenlässt. 

Die Geschichte Kärntens nach 1945 wird im letzten Kapitel behandelt und trägt die Überschrift „Sommerfrische“.

Ich verweigere, es zu lesen.

Orte meiner Kindheit

Eine Begegnung

Aufgrund meiner Sprache

Wo die Erinnerung herkommt

Der Ort der Kindheit meines Vaters

Der Öffentlichkeit nicht preisgegeben

1972

2007 1920

Erinnerungsspuren I

Erinnerungsspuren II

Erinnerungsspuren III

Die Sprache der Mütter

Frieden am Papier

Sommerfrische

Wohin sie nach Hause kommt