TATJANA VUČAJNK

Tatjana Vučajnk, 2020, Brodi 1

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Pripoved nas pelje preko Brežic, Ljubljane, Züricha, Geneve, Gradca in Celovca v življenje Tatjane Vučajnk.

Kennengelernt haben wir Tatjana Vučajnk vor vielen Jahren in Graz, als engangierte Slowenisch-Lehrerin unserer Kinder. Dass ihre Familie einen Weingarten in Veliki Cirnik bewirtschaftet, erfuhren wir erst vergangenen Sommer bei ihrem Besuch bei uns in Brodi 1. Dafür veränderte unsere Geschichte ihr geschichtliches Bewusstsein, durch das Begreifen, dass die Dame, die ihr damals in Brežice Deutsch beigebracht hat, zu den 1920 aus Kärnten Flüchtenden gehört hat.

Tatjana Vučajnk hat in Ljubljana Sprachen studiert und unterrichtete viele Jahre Slowenisch in Zürich und Genf. Nach ihrer Tätigkeit als Lektorin für Slawistik auf der Universtät Graz, übernahm sie 2010 den Aufbau des muttersprachlichen Unterrichts in Slowenisch und unterrichtet seither Schüler:innen in Graz. Durch ihre Tätigkeiten als Pädagogin auf der Universität Klagenfurt spannt sie derzeit ihrem Alltag zwischen Brežice, Graz und Klagenfurt auf und genießt den fließenden Wechsel der Landschaften sehr.

Was bewog sie Sprachen und Pädagogik zu studieren? Was prägte ihr Leben in Zürich? Was ist für sie das besondere am muttersprachlichen Unterricht aus Slowenisch in Graz? Was war ihr erster Kontakt zu Kärnten? Dass „Grenze“ Vielfalt bedeuten kann, damit wuchs sie, bedingt durch die geografische Lage von Brežice auf. Worin sich das ausdrücken kann und von ihrer Begeisterung für Sprachen davon erzählt Tatjana Vučajnk.

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